Eine 20-köpfige Gruppe des Schwarzwaldvereins Schiltach + Schenkenzell und des Schwäbischen Albvereins Gosheim trafen sich am Pfingstsonntag zu einer Gemeinschaftswanderung im Naturschutzgebiet Klippeneck in der Schwäbischen Alb. Zur einzigartigen Landschaft leistete auch das sonnige Wetter mit sommerlichen Temperaturen ihren Beitrag zu einem schönen Wandererlebnis. DSC5185 Klein
Der Wanderwart Andreas Mauch des Ortsvereins Gosheim bot sich mit seinen profunden Ortskenntnissen als Wanderführer an und hatte viele Informationen über die geologisch-kulturelle Landschaft der Schwäbischen Alb bereit. 

Gleich zu Beginn führte der Wanderführer die Gruppe auf den Aussichtspunkt Kehlen/Weißes Kreuz direkt an der Traufkante mit einem fantastischen Blick in den Naturpark Obere Donau und den Ortschaften im Albvorland. In der Ferne konnte man die Höhen des Schwarzwaldes erkennen, die sich dunkel am Horizont erhoben. Auf einem schmalen Wurzelpfad führte die Route immer nah an der Traufkante durch einen Tannen-/Laubwald. Der weiche Waldboden und der Halbschatten des Mischwaldes sorgten für angenehmes Wandervergnügen. Immer wieder gaben Lichtungen die Blicke in das weitläufige, tiefliegende Albvorland frei und luden zu einer kurzen Verweildauer ein. Bald war dann das 2. Highlight der Tour erreicht: der Aussichtspunkt am 1002 Meter hohen Hummelsberg am Südwestrand der Schwäbischen Alb, ebenfalls mit einer grandiosen 180-Grad Fernsicht in das im Tal liegende Albvorland mit seinen dahinter liegenden Höhen des Donauberglandes. Bei gutem Wetter reicht die Fernsicht vom Hummelsberg bis zu den nördlichen Gipfeln der Schweizer Alpen.
Ein breiterer Schotterweg führte die Wanderer nun in das Naturschutzgebiet Klippeneck. Auf dem höchst gelegenen Segelflugplatz Deutschlands kann man auf dem weitläufigen Gelände ständig Start- und Landemanöver der Segelflugzeuge beobachten. Nach der Umrundung des Flugplatzes, an den üppig blühenden Wiesen auf den für die Schwäbische Alb typischen Hochflächen vorbei, war eine Einkehr in der Skihütte geplant, bevor es dann nicht mehr weit zum Ausgangspunkt war. An der Qirinuskapelle aus dem Jahr 1858, deren Errichtung an ein Versprechen nach einer schweren Krankheit erinnert, wurde nochmal ein Stopp eingelegt.
Mit einem Abschiedsgeschenk an den Wanderführer verabschiedete sich der Schwarzwaldverein für die hervorragende Führung, der sich mit dem Hinweis bedankte: „… es gibt noch viele schöne Touren in der Schwäbischen Alb“.

Bildserie Wanderung rund um Klippeneck