Gruppenfoto KleinBei sommerlichen Temperaturen über der 30-Grad Marke bevorzugten einige Mitglieder des Schwarzwaldvereins Schiltach + Schenkenzell das erfrischende Kühl im Freibad statt der geplanten schweißtreibenden Wanderung im Renchtal. 4 Unerschrockene ließen sich dennoch nicht von dem Handicap beeindrucken und folgten dem Wanderführer auf seiner Tour von Oberkirch zur Schauenburg am Rande der Oberrheinischen Tiefebene.
Bei den noch angenehmen Temperaturen am Morgen begann die Tour durch den Stadtpark, eine grüne Oase inmitten des Zentrums von Oberkirch. Kunstwerke von europäischen Bildhauern am Wegesrand zogen interessierte Blicke der Wanderer auf sich.
Am Rande von Weinbergen führte die Route dann aber stetig bergan bis zur mächtigen Ruine Schauenburg, hoch über der Stadt Oberkirch. Die Wegführung in Serpentinen im schattenspendenden Wald auf schmalem und federndem, weichem Waldboden war angenehm. Mehrere Panoramablicke auf Oberkirch mit seinen Nachbargemeinden unten Tal waren immer wieder willkommene Gelegenheiten für eine Trink- und Verschnaufpause. Eine besondere Weitsicht in das Renchtal bietet der Rastplatz am monumentalen Husarendenkmal am Schwalbenstein. Bald waren dann die mächtigen Mauern der Ruine Schauenburg zu sehen. Ihre Entstehungsgeschichte reicht bis in das 11. Jahrhundert zurück. Ihre exponierte Lage auf einem Bergvorsprung erlabt eine imposante Weitsicht über das im Tal liegende Oberkirch hinaus in die Rheinebene bis nach Frankreich.
Nach einer ausgiebigen Vesperpause war schließlich der Rückweg talwärts angesagt, ab hier jetzt freiliegend und ohne Schatten. Zunächst durch Weinberge hindurch gelangten die Wanderer in den idyllischen Weinort Gaisbach mit seinem Gaisbacher Schloss und bald danach war wieder der Ausgangspunkt erreicht. Vor der Rückfahrt sollte allerdings noch ein Eis in einem Café für eine Erfrischung sorgen.