Heimat & Kultur

2019 09 04 16.33.51Dem Bau der Dreifaltigkeitskapelle ging ein Gelübde von Johann Gebele, einst Hofbesitzer, Gemeinderat, Rechner und stellvertretender Bürgermeister von Kaltbrunn, voraus.
Er setzte sein Versprechen 1952 in die Tat um, als sein Sohn unversehrt aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrte. Die Kapelle baute er aus Granitsteinen aus dem naheliegenden Kaltbrunner Talbach, die Planung und Bauaufsicht hatte der Schenkenzeller Architekt Phillip Jehle übernommen.
Am 29. September 1953 wurde das sakrale Kleinod von den Pfarrern Wilhelm Faller und Hermann Mäntele geweiht. Im Mai 2010 kauften Kosta Nastasic und dessen Ehefrau Anni Erlemann-Nastasic den "Bürlehof" samt Kapelle von Adelheid Herzog, einer Enkelin des Erbauers.

In mühevoller Eigenleistung und mit viel Herzblut haben Nastasic und Lebensgefährtin Marlene Hamm (Nastasic‘ Ehefrau starb im Januar 2011) das kleine Kirchlein restauriert, das nun in neuem Glanz erstrahlt. Im Westfenster der Kapelle sind die Namenspatrone des Erbauers und seiner beiden Ehefrauen dargestellt. Das Fenster im Osten zeigt in der Mitte die Muttergottes mit dem Jesuskind auf dem Arm; über ihr schwebt in Gestalt einer Taube der Heilige Geist. Links und rechts von ihr ist ein Paar in der Tracht des Dorfes zu sehen. Im Südfenster ist die Heilige Dreifaltigkeit, weshalb die Kapelle auch so heißt, dargestellt. Gott Vater im Mittelpunkt hält in seinen Armen den gekreuzigten Sohn mit den Wundmalen.

Schwarzwaldverein Schiltach + Schenkenzell e.V.

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