Kommt zwar das Christuskind auf die Erde nieder, aber auch die alljährliche Nisthilfenkontrolle für den Naturschutzwart des Schwarzwaldvereins Schiltach-Schenkenzell.
Im Auftrag des Schwarzwaldvereins wurden von Naturschutzwart P. Hettich, mit Unterstützung von Marcus T. Löffler, in den 4 Aushängegebieten insgesamt 38 Nisthilfen kontrolliert, gereinigt und dokumentiert.
22 der ausgehängten Nisthilfen, unterschiedlichster Bauart waren mit Moos- und Laubnestern belegt. 1 Baumläuferkasten diente als Vorratskammer und war mit Nüssen, Laub und Früchten gefüllt.
Die als Versuch ausgehängte Halbhöhlen neuer Bauart, wurden trotz aller Erfahrungen aus der Vergangenheit, von den gefiederten Piep Matzen angenommen. Der Versuch soll nun erweitert werden.
Auf dem Schwenkenhof war ein Baumläuferkasten von einem imposanten Hornissennest gefüllt. Dazu war der Höhlenbrüterkasten Nr. 1 spurlos verschwunden. Ohne Leiter konnte der Kasten nicht abgehängt werden, vermutlich Diebstahl und ein Verdacht besteht.
Am Schlossberg wurde auch ein Hornissennest vorgefunden. 2 Nisthilfen sind wegen bau Fälligkeit hier zu ersetzen. Erstmalig, seit der Naturschutzwart im Amt ist, wurden am Schlossberg in 2 leeren Nistkästen einige Haselmäuse, diese sind geschützt, vorgefunden. Diese Nistkästen dienten wohl als Schlafplatz.
Dazu wurde am Mattenweiher Kasten Nr. 9 ein voll möbliertes Wohnzimmer vorgefunden, dass von 2 quicklebendigen Haselmäusen belegt war. Der Nistkasten dient vermutlich als Winterquartier, wurde wieder angebracht und nicht gereinigt. Insgesamt dauerte die über 2 Tage angesetzte Aktion 11 Stunden. Im Vergleich zum Vorjahr war die prozentuale Belegung etwas geringer.

